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Wir feiern 50 tolle Jahre

Von einem Geschäft in Norwegen zu 430 Filialen in sieben Ländern: „Unsere gute Stimmung und unsere Kultur sind unser wichtigstes Kapital“, so Co-Geschäftsführer Leiv Martinsen.

„Ich kann mich wirklich glücklich schätzen“, erklärt Alise Lundquist.

„Denn ich habe zwei Männer in meinem Leben, die ich wirklich liebe: Meinen Mann und Dressmann.“

Auch wenn sie dabei lacht, meint sie, was sie sagt.

Vor 30 Jahren hat sie bei Dressmann angefangen. Inzwischen ist sie Regionalleiterin für Dressmann in Nordnordwegen. Es ist ganz offensichtlich, dass sie ihre Arbeit nach wie vor sehr gerne macht.

„Bisher hat es nicht einen einzigen Tag gegeben, an dem ich mich nicht morgens darauf gefreut hätte, mit meinem Team an die Arbeit zu gehen. Ich glaube, das ist schon etwas Besonderes“, sagt Alise und lacht wieder.

„Aber Spaß beiseite: Nicht nur mir geht es so. Die Stimmung bei Dressmannn ist vermutlich ziemlich einzigartig. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir sind einfach rundum glücklich.“

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Von Anfang an ein Erfolg

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1962, das heißt fast 20 Jahre, bevor Alise Lundquist ins Unternehmen kam, eröffnete Dressmann seine erste Filiale im Osloer Stadtteil Grünerløkka. Das Viertel ist heute für seine trendigen Läden und Cafés bekannt.

Das Geschäft, das nach seinem damals 25 Jahre jungen Gründer Frank Varner benannt war, erfreute sich schon bald großer Beliebtheit. Frank Varner präsentierte Herrenbekleidung, die von der Londoner Mode und Rockkultur inspiriert war. So etwas hatte es auf dem norwegischen Markt noch nie gegeben.

Der Laden wurde ein Riesenerfolg – manchmal bildeten sich regelrechte Schlangen vor dem Geschäft, die sich bis um die nächste Häuserecke zogen.

In den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten verbreiteten sich Dressmann-Filialen in rasantem Tempo im ganzen Land.

Aber Norwegen war nur der Anfang. 

Mit an die 430 Filialen in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Island, Österreich und Deutschland – die Webshops nicht zu vergessen – ist  Dressmann  inzwischen die größte Kette für Herrenbekleidung in Skandinavien.

Die Eroberung Skandinaviens

Leiv Martinsen, Co-Geschäftsführer von Dressmann, war von Anfang an einer der Pioniere, die das Dressmann-Abenteuer im Ausland vorantrieben.

Zusammen mit drei anderen Vordenkern entschied er Anfang der 1990er Jahre, dass es an der Zeit war, die Fühler auch außerhalb von Norwegen auszustrecken.

„Tatsächlich haben wir uns zunächst auf das kleine Island konzentriert“, erklärt Martinsen. „Keiner kannte uns dort oder hatte jemals von uns gehört, trotzdem wurde der Vorstoß auf Anhieb ein Erfolg.“

Seitdem war Martinsen überzeugt, dass sie „Skandinavien erobern“ konnten.«Actually, we started out with little Iceland», Martinsen says. «No one knew who we were, no one had heard of us there, but it was an immediate success».

From that point on, Martinsen knew they could «take the North».

„In nur sieben Jahren haben wir Schweden im Sturm genommen. Es war einfach unglaublich, anders kann ich es nicht beschreiben“, sagt Martinsen.

„Einmal fuhren wir in einer kleinen Stadt durch einen Kreisverkehr. In der Mitte stand ein Volvo-Werbeplakat. Der Text lautete „Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer neuen Volvo-Filiale“. Da dachte ich, das können wir doch auch. Gedacht, getan. Wir haben jede Filial-Eröffnung (?) in Schweden in ein Happening verwandelt. Wir haben sogar Anrufe von Bürgermeistern erhalten, die uns gefragt haben, wann wir in ihre Stadt kommen.“

Laut Martinsen hat Dressmann die Tür zum schwedischen Markt geöffnet:

„So haben wir die Schwelle überwunden. Danach konnten BikBok, Cubus und alle anderen Marken folgen.“

Das große Geheimnis

Bereits bei der Expansion von Dressmann gerät der Co-Geschäftsführer ins Schwärmen. Wenn er aber über die internen Verhältnisse bei Dressmann spricht, ist sein Enthusiasmus kaum noch zu bremsen.

„Unsere Mitarbeiter/innen verlassen Dressmann nie“, stellt der Co-Leiter lachend fest. Das klingt vielleicht irgendwie gruselig, ist es aber nicht.

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„Die meisten, die bei Dressmann als Filialleiter/in anfangen, suchen sich keinen anderen Arbeitgeber. Sie bleiben im Unternehmen, häufig arbeiten sie sich hoch. Das zu erleben, ist einfach toll.“

– Was ist das große Geheimnis von Dressmann?

„Unsere Unternehmenskultur war immer extrem wichtig. Wir lachen unglaublich viel, das ist unser größtes Kapital“, erklärt Martinsen und fügt hinzu:

„Ich bin ganz sicher, dass wir uns durch unseren Enthusiasmus und unsere Kultur von der Masse abheben.“ Lundquist nickt.

„Ich hoffe und glaube, dass sich unsere positive Einstellung auch auf die Kunden überträgt. Ein Lächeln lässt sich zwar vortäuschen, aber nicht lange“, erklärt sie.

Dressmann füllt eine Lücke

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Neben Stimmung und Kultur ist laut dem CO-Geschäftsleiter natürlich auch die Mode wichtig. Er schwört, dass „er immer ausschließlich Kleidung von Dressmann trägt.“

„Von Anfang an haben wir eine Lücke gefüllt. Wir haben Herrenbekleidung immer sehr ernst genommen. Wir bieten den authentischen, skandinavischen Stil an. Bei uns stimmt einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis. An dieses Konzept haben wir uns immer gehalten“, erklärt Martinsen und fügt hinzu:

„Außerdem sind wir immer besser darin geworden, Trends aufzuspüren und aktuelle Mode zu bieten. Vor einigen Jahren galten wir bei manchen vielleicht als etwas zu langweilig (?). Das ist heute überhaupt nicht mehr der Fall.“

Bereit für die nächsten 50 Jahre

Martinsen blickt nicht nur auf 50 glückliche Jahre zurück, sondern versichert uns auch, dass das Fest gerade erst begonnen hat.

„Wir schauen nach Europa. Wir wollen sehen, wo die nächsten Eröffnungen stattfinden können“, erklärt der CO-Geschäftsführer etwas geheimnisvoll.

Die Regionalleiterin Alise Lindquist hat derzeit keine Pläne, sich von ihrem „Mann“ zu trennen.

„Es war ein toller, ereignisreicher Weg. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was als Nächstes kommt.“