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Print-Hemden – was geht und was ist zu viel?

Das perfekte Print-Hemd, um dein Outfit aufzupeppen.  

 

Wenn du deine Garderobe irgendwie langweilig findest und auf der Suche nach neuen Impulsen bist, solltest du dir unbedingt das Hemd der Woche genauer ansehen: Basic Shirt Season Print Slim.

„Print-Hemden sind diese Saison total angesagt – egal, ob es sich um ein kleines, diskretes Muster oder um auffälligere Prints handelt“, erklärt Designerin Hege Næss Gundersen. 

Laut Gundersen kann das perfekte Print-Hemd Wunder für deine Garderobe bewirken:

„Eine fantastische Möglichkeit, deiner Garderobe einen neuen Touch zu verleihen, ohne alles austauschen zu müssen. Dieses Hemd beispielsweise hat einen attraktiven blumig Print, der dein Alltagsoutfit einen Tick aufregender macht“, fährt sie fort.  

Bevor du shoppen gehst

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Hier ein paar Tipps, die du beherzigen solltest, bevor du dich auf die Suche nach einem Print-Hemd machst:

„Es ist immer gut, ungefähr zu wissen, zu welchem Anlass du das Hemd tragen möchtest, außerdem solltest du vor der Shoppingtour einen Blick in deinen Kleiderschrank werfen. Vielleicht hast du ja ein Paar Lieblingshosen, zu denen du das Hemd tragen möchtest, oder du willst dein Party- oder Alltagsoutfit aufpeppen“, rät Designer Niclas Kjøde. 

Halte nicht nur nach dem perfekten Print Ausschau, sondern achte auch darauf, dass das Hemd gut sitzt.

„Mach dir des Weiteren Gedanken darüber, welche Farben dir vorschweben, damit du nicht mit einem Hemd nach Hause kommst, das sich mit dem Rest deiner Garderobe beißt. Es ist schnell passiert, dass man ein Hemd im Schrank hängen hat, das man nicht anwenden kann“, fährt der Stylist fort. 

Und so wird es gestylt

Manche Leute fühlen sich unsicher und wissen nicht, wie sie ein Print-Hemd stylen sollen. Dabei muss das absolut nicht schwierig oder kompliziert sein.

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„Wenn das Hemd ein diskretes Muster und eine gedeckte Farbe hat, kannst du es fast als unifarben betrachten und beim Styling so richtig auf den Putz hauen. Handelt es sich um ein auffälligeres oder „lautes“ Muster, sollte man bei den Accessoires leisere Töne anschlagen“, fährt Gundersen fort. 

Stylist Niclas Kjøde stimmt zu. 

„Dieses Hemd ist vielseitig, und passt zu einem dunkelblauen Anzug wie auch zu Jeans und unter ein Sakko“.  

Zu viel Muster – gibt´s das?

Kommen wir zur eigentlichen Frage: Wann ist genug eigentlich genug?

„Wenn zu viele auffällige, unterschiedliche Muster miteinander konkurrieren, schießt man am Ziel vorbei – z. B. wenn man Shorts mit einem bunten, auffälligen Muster mit einem Hemd mit einem ähnlichen Muster kombiniert“, erklärt Designerin Gundersen.

„Unterschiedliche Muster lassen sich jedoch hervorragend kombinieren, solange es ein Kleidungsstück gibt, das im Mittelpunkt steht. Zum Beispiel lässt sich ein Hemd mit kleinem, diskretem Muster hervorragend mit Shorts mit auffälligerem Muster kombinieren.“

Der Stylist ist der Ansicht, dass Print Geschmackssache ist, hat aber einige persönliche Vorlieben:

„Für manche kann es gar nicht bunt und gemustert genug sein, während andere vorsichtiger sind und Prints diskreter und sparsamer einsetzen. Ich persönlich bin ein Fan vom reduzierten Einsatz von Mustern und Prints und ziehe es vor, jeweils nur ein gemustertes Teil zu tragen“, fährt Kjøde fort.

„Zum Beispiel eine unifarbene Krawatte zu einem gemusterten Hemd und umgekehrt. So kreiere ich ein interessantes Outfit, ohne wie eine lebende Discokugel herumzulaufen, um das Interesse der Leute zu wecken.

„Was möchtest du all denen sagen, die sich nicht trauen, Muster zu tragen?“

„Du kannst sicher sein, dass das Muster vermutlich mehr Angst vor dir hat als du vor ihm.“

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