"CLASSIC" ODER "CUTAWAY", welcher Typ bist du?

Ob offen, geschlossen, hoch oder niedrig. Der Hemdkragen ist die Schnittstelle zwischen dem Kleidungsstück und seinem Träger. Deswegen ist es wichtig, dass der Kragen richtig sitzt.

 

Das perfekte Hemd sitzt gut, aber nicht zu eng. Es hat genau die richtige Länge an den Ärmeln, der Kragen bietet genug Platz für ein Paar Finger zwischen Stoff und Hals. Wenn ein Hemd beispielsweise unter dem Pullover getragen wird, ist fast nur der Kragen zu sehen. Aus diesem Grund ist es gut, die verschiedenen Kragen-Alternativen zu kennen.

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Im Lauf der Geschichte hat der Kragen ganz unterschiedliche Formen gehabt. Zu Beginn des 19. Jh. waren beispielsweise sogenannte"Vatermörder" modern: hohe, steife Hemdkrägen, deren spitze Enden bis zum Kinn reichten. Das Polyesterhemd mit dem Hangglider-Kragen der 1970er Jahre markiert dagegen das andere Ende des Spektrums.

Heute sind die meisten Hemdenkrägen nicht allzu groß, dennoch gibt es sehr viele verschiedene Looks.

"Die beliebtesten Krägen heißen heute "Klassisch" , "Button-down", "Cutaway" und "Severe Cutaway", erklärt der Stylist Niclas Kjøde. 

Der Begriff "Cutaway" spielt darauf an, dass am äußersten Kragenende etwas "weggeschnitten" ist.

"Bei Hemden mit "Severe Cutaway" ist der Bereich am Hals offener. Viele finden, dass zu solchen Hemden ein Windsor-Knoten getragen werden sollte", erklärt Niclas.

Dicke und Breite der Krawatte können sich auch auf den Hemdenkragen auswirken. Deswegen sollte man im Hinterkopf haben, dass eine dicke Krawatte etwas mehr Platz unterm Kragen verlangt.

"Der klassische Kragen ist für jeden Anlass geeignet und passt hervorragend zu einem "Four-in-Hand" oder einem ähnlichen schlanken Krawattenknoten."

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Die Krägen können auch auf verschiedene Weise befestigt werden, die beiden gewöhnlichsten Arten sind "Button-down" und "Button-under".

Der "Button-down"-Kragen stammt noch von der ursprünglichen Funktion des Oxford-Hemds, als es noch Teil des Polo-Trikots war. Damals wollten die Polospieler vermeiden, dass die Hemdenkrägen im Wind nach oben fliegen. Dementsprechend wurden Knöpfe in den Hemdenstoff eingenäht, an denen der Kragen festgeknöpft wurde.

Hier kannst du mehr über das Oxford-Hemd erfahren!

Auf dem europäischen Festland wird zwar nicht so viel Polo gespielt, die Optik hat sich jedoch mehr als hundert Jahre gehalten. Die "Button-under"-Variante hat dieselbe Funktion. Der Unterschied besteht darin, dass der Knopf unterm Hemdenkragen verdeckt ist.

"Sportler tragen das Hemd ja nicht mehr, heute sind die Knöpfe meist Dekoration", erklärt Kjøde.

Wie die Hemdenknöpfe geknöpft werden, ist eine Sache für sich. Hier kannst du mehr darüber erfahren

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