Das Lieblingshemd der Amerikaner

 

Weißt du, von welchem Hemd die Rede ist und woher das Hemd kommt?

Grobe Textur, derbe Baumwolle und Button-down-Kragen. In Amerika erfreut sich das Oxford-Hemd nicht umsonst größter Beliebtheit.

"Das Oxford-Hemd hat sich inzwischen zum Basis-Style gemausert, den Mann einfach im Kleiderschrank haben muss", erklärt die Hemdendesignerin Hege Næss Gundersen.

"Das Oxford-Hemd ist ein tolles, solides Freizeithemd, das sich aber auch leicht für andere Anlässe stylen lässt. Beispielsweise mit einem Sakko", erklärt sie.

Unsere Sakkos findest du hier.

Denn dieses Hemd ist weit mehr als nur lässig oder sportlich. Man muss nur an die Eleganz von Pierce Brosnan und Sean Connery denken, die in mehreren James-Bond-Filmen ein Oxford-Hemd tragen!

Aber auch wenn die beiden britischen 007-Agenten das Hemd buchstäblich auf ihren Leib geschneidert bekommen haben, stammt der Kult-Style weder aus Oxford noch aus den USA. 

 

Das Hemd wurde nämlich Anfang des 20. Jh. in Schottland erfunden. Hier wurden vier Hemden-Typen produziert und nach den Eliteuniversitäten Yale, Cambridge, Harvard und Oxford benannt. Aber nur das Oxford-Hemd hat die Zeiten überdauert. Lese die Geschichte des Oxford-Hemdes hier.

Nach den 1920er Jahren wurde das Hemd zum Teil des Trikots von Polospielern. Der atmungsaktive Baumwollstoff und der Botton-down-Kragen waren hierfür die entscheidenden Eigenschaften. Dadurch, dass die Kragenenden am Hemd festgeknöpft werden konnten, störten sie die Polospieler nicht während des Spiels.

Durch seinen Ursprung in einem aristokratischen Sport hatte das Oxford-Hemd ziemlich schnell den Ruf eines "Streber-Looks" weg.

Deswegen ist es auch kein Zufall, dass das Hemd in den 1950er Jahren von den Studenten der Ivy-Leage-Universitäten in den USA übernommen wurde. Hier entwickelte sich der Trend, das Hemd ohne Krawatte und über der Hose zu tragen. So wurde es das Oxford-Hemd, wie wir es heute kennen. 

Für einen lässigeren Alltagslook wird das Oxford-Hemd seitdem häufig mit dem obersten Knopf offen getragen.

Hier kannst du lesen, wie du dein Hemd knöpfen solltest.

"Mit Krawatte kann es auch stylisch sein, den obersten Knopf zu schließen", erklärt Gundersen.

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