Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Umwelt. Wir möchten zu einer nachhaltigeren Branche und so zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen. Wir möchten die Umweltauswirkungen unserer Produkte während ihres gesamten Lebenszyklus auf ein Minimum reduzieren.

 

PRODUKTANFORDERUNGEN

Es ist sehr wichtig für uns, unseren Kunden Produkte bieten zu können, die nicht schädlich sind. Produktsicherheit gehört zu den Aspekten, die für uns oberste Priorität haben. Unsere engagierten Teams tun ihr Möglichstes, um sicherzustellen, dass unsere Produkte strengen Sicherheitsstandards entsprechen.

Wir haben eine Reihe von Beschränkungen für den Einsatz von chemischen Stoffen entwickelt, die alle Hersteller einhalten müssen. Diese Anforderungen werden regelmäßig überarbeitet und durch strenge Prüfabläufe überwacht. Hersteller sind verpflichtet, während der Produktion Tests durchzuführen, um sicherzustellen, dass die fertigen Produkte keine verbotenen Stoffe enthalten. Wir arbeiten mit mehreren akkreditierten Labors zusammen, die die Hersteller und Käufer in diesem Prozess unterstützen.

Wir sind Mitglied der Chemikaliengruppe in Schweden, einer Interessengruppe, die vom Forschungsinstitut Swerea geleitet wird. Die Gruppe bündelt Bekleidungsunternehmen, die den Einsatz von Chemikalien in ihren Produktionsprozessen reduzieren möchten. 


PLASTIKTRAGETASCHEN

Einwegprodukte aus Kunststoff sind die Hauptursache für die Vermüllung der Weltmeere. Die Verschmutzung hat schwerwiegende Folgen für Fische und Vögel sowie die übrige Tier- und Pflanzenwelt der Ozeane und letztlich auch für die Menschen. Ein Bericht der Ellen-MacArthur-Stiftung prognostiziert, dass es im Jahr 2050 mehr Kunststoff als Fische in den Meeren geben wird.

Als Reaktion auf die EU-Richtlinie 2015/720 führt Dressmann eine Gebühr auf Plastiktragetaschen ein, um auf diese Weise den Verbrauch von Kunststoff zu verringern.   

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf unserer Tragetaschen fließt in Umweltprojekte, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. 

Das erste Projekt, welches wir unterstützen, ist MinShed, ein Forschungsprojekt, das untersucht, wie Mikrofilmemissionen von Textilfasern eliminiert werden können.
Lesen Sie mehr unter https://www.swerea.se/en/MinShed.

Dressmanns Plastiktragetaschen bestehen zu über 80% aus Recycling-Materialien, die wiederum recycelt werden können. Sie sind auf eine 125-malige Nutzung ausgelegt und können mit Wasser und Spülmittel gereinigt und auf links gedreht getrocknet werden. 

Zur Reduktion von Plastik gibt es drei goldene Regeln zu beachten: Erstens sollen wir möglichst wenig Plastiktragetaschen verwenden. Zweitens sollen wir sie möglichst oft und lange benutzen. Schließlich sollen wir die Tragetaschen dem Recycling zuführen, wenn sie nicht mehr zu verwenden sind. Einfache Dinge können eine große Wirkung haben. So können wir gemeinsam der zunehmenden Umweltverschmutzung durch Plastik entgegenwirken!  

BETTER COTTON INITIATIVE

Im Rahmen der Better Cotton Initiative (BCI) engagieren wir uns auch für eine Verbesserung der Anbaumethoden für Baumwolle. 

 

 

Baumwolle gehört zu den wichtigsten Fasern der Welt. Sie ist aus der Bekleidungsbranche nicht wegzudenken. Mit einem hohen Wasserverbrauch, dem umfassenden Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und Dünger belastet die Baumwollproduktion die Umwelt jedoch erheblich.

Deswegen hat sich Dressmann als Teil von Varner der Better Cotton Initiative angeschlossen. (BCI) http://bettercotton.org/

Der Zweck der Better Cotton Initiative besteht darin, die weltweite Baumwollproduktion zu verbessern: Für die Menschen, die die Baumwolle produzieren, für die Umwelt, in der die Baumwolle wächst und für die Zukunft der Branche.

2016 bildet den Auftakt für unseren Weg mit der BCI. Bis zum Jahr 2020 hat Dressmann sich das Ziel gesetzt, dass 90 % der gesamten gelieferten Baumwolle aus der „Better-Cotton-Produktion“ stammen müssen.

FABRIKANFORDERUNGEN

Durch die Zusammenarbeit mit Fabriken versuchen wir unsere Umweltauswirkungen zu verringern. Die Produktion von Textilien verbraucht große Mengen Wasser. Die richtige Aufbereitung von Abwasser ist deshalb entscheidend. Fabriken müssen ein Programm haben, das darauf abzielt, Emissionen zu reduzieren und den Ressourcenverbrauch zu optimieren.

Darüber hinaus muss es in den Produktionsanlagen ein System zur Steuerung und Überwachung des Chemikalieneinsatzes im Produktionsprozess geben. Die Arbeiter müssen mit Schutzausrüstung ausgestattet und entsprechend geschult sein.

Durch Unternehmensaudits und einen kontinuierlichen Dialog bemühen wir uns sicherzustellen, dass die Fabriken nicht gegen Umweltbestimmungen verstoßen und darauf hinarbeiten, die Umweltmanagementsysteme zu optimieren.

WASSER

Sauberes Wasser, das für alle zur Verfügung steht, ist eine wesentliche Voraussetzung für die Welt, in der wir leben möchten. Dementsprechend gehört eine nachhaltige Wasserwirtschaft und der Zugang zu Wasser für alle zu den 17 UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainability Development Goals), die bis 2030 erreicht werden sollen.

Der Wasserverbrauch in der Textilindustrie ist extrem hoch, dies gilt für alle Phasen des Lebenszyklus von Textilien. Baumwolle ist eine der wasserintensivsten Nutzpflanzen. Zudem werden in der Herstellung von Bekleidung große Wassermengen verwendet. Deswegen hat unsere Branche eine Verantwortung, unsere Bemühungen auf diesem Gebiet kontinuierlich zu verstärken.

Als Teil von Varner verfolgen wir das Ziel, die Verwendung von zertifizierter Bio-Baumwolle und BCI-zertifizierter Baumwolle in unserer Bekleidung zu erhöhen. Wir stellen strikte Anforderungen an unsere Hersteller im Hinblick auf den Wasserverbrauch, den Einsatz von Chemikalien, die Entsorgung und Emissionen.

Als erste norwegische Marke wurden wir 2016 Mitglied der Sweden Textile Water Initiative, STWI. Wir arbeiten mit anderen Marken zusammen, um den Wasserverbrauch im Produktionsprozess zu optimieren.

RESTPRODUKTE

Als Teil von Varner verfolgt Dressmann das Ziel, die Menge der Restprodukte zu verringern. Wir arbeiten mit Fretex (der Heilsarmee) zusammen, der wir alle Restprodukte spenden. Produkte, die nicht unseren Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen entsprechen, sind als Spende ungeeignet und werden auf vertretbare Weise entsorgt.

Die Kleidung wird von der Wohltätigkeitsorganisation entweder zur Wiederverwendung verschenkt oder verkauft. Der Erlös fließt in wohltätige Zwecke. Bekleidung, die zum Tragen nicht geeignet ist, wird gesammelt und geht direkt in die Energieproduktion.