Guide: Alles, was Sie über Oxford-Hemden wissen müssen!

Der charakteristische Button-Down-Kragen des Oxford-Hemds hat seinen Ursprung im Polosport:
„Polospieler wurden während des Spiels ständig von ihren flatternden Hemdkragen gestört – deshalb wurde der Kragen kurzerhand mit Knöpfen fixiert“, erklärt die Expertin.

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Wir haben mit unserer Visual Managerin in Schweden, Hanna Custovic, gesprochen – über das ikonische Hemd, das in keiner Herrengarderobe fehlen sollte: das Oxford-Hemd!

Ihr Arbeitsalltag ist eine kreative Mischung aus Planung und praktischer Umsetzung in unseren Filialen in ganz Schweden. Nach vielen Jahren bei Dressmann ist sie zur wahren Expertin für Herrenhemden geworden – insbesondere für das Oxford-Hemd!

Was ist ein Oxford-Hemd?

Das Oxford-Hemd besteht aus 100% gewebter Baumwolle – ein Material, das angenehm kühl auf der Haut liegt. Charakteristisch ist der sogenannte Button-Down-Kragen. Im Vergleich zu anderen Hemden fühlt sich der Stoff oft etwas dicker an, ohne dabei schwer zu wirken.

„Dieses traditionsreiche Hemd ist heute ein echter Garderobenklassiker – in vielen Teilen der Welt, und ganz besonders in den Kleiderschränken skandinavischer Männer“, erklärt Hanna.

Die Geschichte des Oxford-Hemds

Das Oxford-Hemd soll ursprünglich nach der renommierten englischen Universität benannt worden sein – der University of Oxford.

„Wir müssen zurück ins 19. Jahrhundert, als eine Weberei vier neue Stoffe entwickelte, benannt nach vier Eliteuniversitäten: Oxford, Cambridge, Harvard und Yale. Heute ist nur noch das Oxford-Gewebe in Produktion – ein Material, das sich durch seine gewebte, etwas dickere Struktur auszeichnet, im Vergleich etwa zu Popeline“, erklärt Hanna.

Das Hemd erwies sich als so vielseitig, dass es sogar im Sport eingesetzt wurde – genauer gesagt im Pferdepolo. In den britischen Kolonien in Indien wurde das atmungsaktive und funktionale Hemd als ideale Alternative eingeführt – und erfreute sich schnell großer Beliebtheit.

 

Das Oxford-Hemd ist ein zeitloser Klassiker – und eignet sich das ganze Jahr über für nahezu jeden Anlass.

 

„Der charakteristische Button-Down-Kragen des Oxford-Hemds entstand übrigens, weil die Polospieler ständig ihre Kragen ins Gesicht geweht bekamen“, fügt Hanna hinzu.

Warum sollte jeder Mann ein Oxford-Hemd besitzen?

„Das Oxford-Hemd ist ein echter Klassiker – und unglaublich vielseitig einsetzbar! Für einen klassischen Preppy-Look kombinieren Sie es mit einer Chinohose, Loafern und einem marineblauen Blazer. Oder tragen Sie es im Sommer lässig zu Shorts, Sneakers oder Birkenstocks“, empfiehlt Hanna.

„Das Oxford-Hemd passt zu den meisten Anlässen – und das das ganze Jahr über“, fügt sie hinzu.

Welche Farben sind ideal für ein Oxford-Hemd?

„Ich finde, Weiß und Hellblau sind zwei zeitlose Klassiker, die eine hervorragende Basis für jede Garderobe bilden. Wenn Ihnen der Schnitt gefällt, können Sie die Kollektion mit Varianten in Streifen oder saisonalen Farben erweitern“, empfiehlt Hanna.

„In unserem Sortiment finden Sie stets klassische Farben wie Weiß, Schwarz, Hellblau und Marineblau“, ergänzt sie.

„Beigefarbene Streifen sowie saisonale Töne in Grün, Pflaume und Grau sind in dieser Saison ebenfalls stilvolle und sichere Wahlmöglichkeiten.“

Wie stylt man ein Oxford-Hemd für festliche Anlässe?

„Ich finde, das Oxford-Hemd lässt sich hervorragend mit einem Blazer und einer Jeans oder Chinohose für festliche Anlässe kombinieren. Der Look ist klassisch und leicht preppy – perfekt für ein After-Work-Event oder eine weniger formelle Feier“, erklärt sie.

„Für einen Anzug würde ich allerdings zu einer feineren Variante des Hemds greifen – oder zu einem unserer Premium-Modelle!“

Wie trägt man ein Oxford-Hemd im Alltag?

Oxford-Hemden eignen sich nicht nur für festliche Anlässe – sie sind auch im Alltag eine stilvolle Wahl und können jedes Outfit aufwerten.

„Kombinieren Sie das Oxford-Hemd mit einer klassischen Jeans und sauberen, weißen oder schwarzen Sneakern. Wer ins Meeting geht, rundet den Look mit einem Blazer ab – das perfekte Business-Casual-Outfit“, erklärt sie abschließend.