S&A_882x240_3.jpg

8 einfache und umweltfreundliche Waschtipps

Ein paar kleine Änderungen und gute Gewohnheiten: Mehr braucht es nicht für eine grünere und umweltfreundlichere Wäsche.

Wir benutzen unsere Waschmaschine häufiger als noch vor 20 Jahren und der hohe Verbrauch von Giftstoffen, Energie und Wasser hinterlässt zweifellos seine Spuren in der Umwelt. 

Zum Glück gibt es viele Tricks, mit denen weniger Ressourcen verbraucht werden, ohne dass die Qualität der Kleidung darunter leidet.

Hier sind 8 Tipps für eine grünere Wäsche:

1. Jeans nicht waschen!

Kleidungsstücke, die nur selten gewaschen werden müssen, sind schon etwas Tolles. Manche sind davon überzeugt, dass Jeans niemals gewaschen werden sollten – nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern auch um die Farbe und Passform zu bewahren. 

Wenn die Jeans dennoch gewaschen werden muss, solltest du dies nur tun, wenn die Hose anfängt zu riechen oder wenn sich sichtbare Flecken nicht mit einem feuchten Tuch entfernen lassen. Wenn du deine Jeans waschen möchtest, obwohl sie nicht schmutzig ist, kannst du die Hose zunächst auslüften oder sogar in den Gefrierschrank geben. Anschließend fühlt sie sich wie neu an. 

2. Bei geringeren Temperaturen waschen

Die Erwärmung von Wasser ist ein wahrer Energiefresser, mit negativen Folgen für die Umwelt. Wasche daher deine Kleidung vorzugsweise bei 40 oder 30°C. Zudem besteht bei niedrigeren Temperaturen keine Gefahr, dass die Kleidungsstücke reißen, einlaufen oder ihre Passform verlieren. Eine Win-Win-Situation sozusagen!

Hinweis: Für eine saubere und funktionsfähige Waschmaschine musst du in gewissen Abständen eine 60°C-Wäsche durchführen. 

3. Waschmaschine voll beladen 

Wenn du im Laufe einer Woche seltener wäschst, sparst du Wasser und Geld. Am besten ist es, die Waschmaschine voll zu beladen! Die richtige Füllmenge ist erreicht, wenn deine Faust gerade noch so über die Waschladung passt, ohne dabei die Kleidungsstücke zusammenzudrücken. 

4. Weniger und sanftere Waschmittel verwenden

Durch eine übermäßige Verwendung von Waschmittel werden die Kleidungsstücke nicht sauberer. Ganz im Gegenteil: Es können sich Seifenreste im Stoff festsetzen, die die Kleidung schmutzig und hart machen. Gleichzeitig gelangen mit erhöhter Waschmittelmenge auch mehr Giftstoffe in die Umwelt. 

Daher solltest du Waschmittel sparsam verwenden (auf keinen Fall mehr als auf der Verpackung angegeben). Außerdem ist es ratsam, beim Einkauf auf sanfte und umweltfreundliche Waschmittel zu achten. Ja, die gibt es!

5. Flecken sofort entfernen

Skjermbilde-2017-03-07-kl.-15.27.22.png

Gib dein Hemd nicht gleich in die Waschmaschine, nur weil ein kleiner Schokoladenfleck darauf ist. Wenn du den Fleck sofort mit einem feuchten Tuch entfernst, kannst du verhindern, dass der Fleck im Stoff eintrocknet und du sparst eine unnötige Maschinenwäsche. 

6. Möglichst keinen Weichspüler verwenden 

Weichspüler kann bei Sportbekleidung sogar zu unangenehmen Gerüchen führen (aufgrund der Synthetikfasern). Zudem kann er allergische Reaktionen hervorrufen. Du solltest daher Weichspüler vermeiden, wo es nur geht. Alternativ kannst du einen sanfteren Weichspüler ohne Parfümstoffe benutzen und diesen sparsam einsetzen. Viele Menschen geben Weichspüler aus „alter Gewohnheit“ dazu. Es ist jedoch ratsam, Weichspüler wirklich nur dann zu verwenden, wenn die Wäsche besonders weich sein muss

7. Wäsche zum Trocknen aufhängen anstatt in den Trockner zu geben

Ein Wäschetrockner verbraucht viel Strom und Energie, um deine Kleidungsstücke zu trocknen. Verzichte einfach darauf und hänge deine Wäsche lieber zum Lufttrocknen auf. Das macht sich höchstwahrscheinlich auch auf deiner Stromrechnung bemerkbar und dein trockenes Hemd ist hübsch und glatt. Du weißt, was das bedeutet? Kein Bügeln erforderlich!

8. Kleidungsstücke häufiger wechseln 

Wenn du deinen Pullover nur ein oder zwei Stunden getragen hast, muss er höchstwahrscheinlich nicht gewaschen werden. Wenn du deine Kleidungsstücke häufiger wechselst, etwa bei der Rückkehr vom Mittagessen oder von der Arbeit, bleiben sie länger hübsch und sauber.

Wir raten dazu, die Kleidung nach einem bestimmten System zu sortieren: Du kannst bspw. alle Kleidungsstücke, die gewaschen werden müssen, in einen Wäschekorb legen. Alle anderen Sachen, die nochmals getragen werden, legst du an einer anderen Stelle ab. 

Das dankt dir nicht nur die Umwelt, sondern macht dir den Waschsonntag ein kleines Stück leichter.