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Tierschutz ist ein wichtiger Teil einer nachhaltigen Lieferkette. Durch die Einführung strenger Anforderungen an uns selbst und unsere Lieferanten möchten wir dazu beitragen, die Tierschutzpraktiken in unserer Branche zu verbessern. Deswegen sind Tierschutzrichtlinien in unserem Nachhaltigkeitshandbuch enthalten. 

Bei der Auswahl von Lieferanten tierischer Fasern werden stets ethische Aspekte beachtet. Dementsprechend konzentriert sich Dressmann auf die Rückverfolgbarkeit, auf Sicherheit und Gesundheitsschutz und Tierschutz in Zuchtbetrieben und Produktionsanlagen. Diese Aspekte finden sich auch in den Empfehlungen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) „The Five Freedoms“ und gelten als Richtlinien für alle Dressmann-Lieferanten.

 

RÜCKVERFOLGBARKEIT

Der Ursprung von tierischen Fasern muss immer nachgewiesen werden. Dressmann bezieht kein Leder und keine tierischen Fasern aus Regionen, die für eine schlechte Tierhaltung oder für gegen den Tierschutz verstoßende Tiertransporte bekannt sind.

Zuchtbetriebe

Seit 2014 zertifiziert Dressmann alle Daunenprodukte nach dem IDFL-Standard. Diese Zertifizierung schließt die Rückverfolgbarkeit und den Tierschutz in der gesamten Lieferkette ein. Solange uns keine IDLF-Zertifzierung vorliegt, werden Aufträge nicht erteilt.

Als Teil von Varner ist Dressmann seit 2016 Mitglied von Textile Exchange. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft werden wir auf der Grundlage des Standards „Responsible Down Standard (RWS)“ mit einer neuen Zertifikation unserer Daunenprodukte beginnen. Sobald der Standard „Responsible Wool Standard (RWS)“ etabliert ist, werden wir diesen anwenden.

WOLLE

Langfristig verfolgen wir das Ziel der kompletten Rückverfolgbarkeit unserer Wollprodukte. Für die Produktion unserer Waren kaufen wir ausschließlich Merinowolle, die über ein geprüftes Herkunftszertifikat verfügt.

Durch unsere Mitgliedschaft bei Textile Exchange arbeiten wir auch darauf hin, die Merinowolle nach dem Standard „Responsible Wool Standard (RWS)“ zertifizieren zu lassen, sobald alle praktischen Fragen des Standards geklärt sind.

Bei Dressmann gilt ein strenges Verbot gegenüber Mulesing. Dressmann bezieht keine Merinowolle aus Australien, sofern keine zertifizierte Dokumentation vorliegt, die nachweist, dass bei den Schafen kein Mulesing angewendet wurde.

DAUNEN UND FEDERN

Alle Lieferanten müssen Daunen aus einer transparenten Lieferkette beziehen, deren Prozesse geprüft werden müssen. Deswegen müssen Lieferanten vermeiden, Daunen von Sammlern des informellen Sektors, Zwischenhändlern oder kleinen Dorf-Schlachthöfen zu erwerben.

Bei Dressmann herrscht ein striktes Verbot gegenüber Daunen aus Lebendrupf, das alle Lieferanten einhalten müssen. Die Einhaltung wird durch unsere Daunen-Audits geprüft, die die Daunen den ganzen Weg bis hin zum Zuchtbetrieb zurückverfolgen.

Für Dressmann ist Tierschutz ist ein wichtiger Aspekt verantwortlicher Unternehmensführung. Seit 2014 werden alle unsere Daunenprodukte zertifiziert, um die Rückverfolgbarkeit in der gesamten Lieferkette zu gewährleisten und hierdurch sicherzustellen, dass die Tiere gut behandelt wurden.  Die Zertifizierung deckt die Rückverfolgbarkeit vom Erzeuger bis zum fertigen Produkt ab.

Ab Herbst/Winter 2017 führt Dressmann den neuen Standard namens „Responsible Down Standard“ ein. In puncto Rückverfolgbarkeit und Tierschutz deckt dieser Standard künftig dieselben Aspekte ab wie bisher.

Hier können Sie mehr über den Responsible Down Standard erfahren.

LEDER

Lederprodukte stammen ausschließlich von Nutztieren, die für die Fleischproduktion geschlachtet werden. Lederprodukte werden dementsprechend aus Schweine-, Schaf- und Rindsleder hergestellt.

Die Schlachtung muss nach anerkannten Standards erfolgen.

Gerbereien (sie übernehmen das Färben von Leder) sind ein wichtiger Bestandteil des Produktionsprozesses. Für jeden Auftrag verlangt Dressmann die komplette Rückverfolgbarkeit, wobei alle Gerbereien für das jeweilige Produkt aufgelistet sein müssen. Dressmann macht Stichproben in sämtlichen Gerbereien, die an der Produktion beteiligt sind. 

Dressmann hat die Zusammenarbeit mit Gerbereien in Bangladesch komplett verboten.

VERBOTE

  • Echtes Fell/echter Pelz sind in den Produkten von Dressmann verboten. Dies umfasst auch das vollständige Verbot von Angorakaninchenfell und Angorakaninchenwolle in unseren Produkten. Für die Herstellung unserer Markenprodukte darf nur Pelz-/Fellimitat eingesetzt werden.
  • Bei Dressmann gilt ein strenges Verbot gegenüber Mulesing. Dressmann bezieht keine Merinowolle aus Australien, sofern keine geprüfte Dokumentation vorliegt, die nachweist, dass bei den Schafen kein Mulesing angewendet wurde.
  • Die Verwendung von Daunen aus Lebendrupf ist verboten.
  • Der Einsatz von Häuten oder Leder, die von exotischen Tieren oder gefährdeten Arten stammen, ist verboten. Dies schließt Krokodile, Schlangen, Echsen und Robben ein, ohne hierauf beschränkt zu sein.
  • Leder von lebend gehäuteten oder lebend gekochten Tieren darf nicht eingesetzt werden.
  • Dressmann duldet kein Leder von Gerbereien aus Bangladesch.